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Das Ursprungsgebiet der Djembémusik liegt im Nordosten von Guinea und im Südwesten von Mali
( siehe Karte* ).
In diesem sogenannten " Kernland der Verbreitung der Djembé ( bzw. Jenbe )" gibt es wiederum unterschiedliche Stilrichtungen, welche sich musikalisch und durch die Instrumentierung der Trommel-Ensembles unterscheiden.
Der wohl weltweit populärste Stil kommt ursprünglich aus den Dörfern der Regionen Gberedou und Hamana am Oberlauf des Niger in Oberguinea ( auf der Karte unten innerhalb des schraffierten Gebietes ). Das hier eingesetzte Ensemble besteht aus einer bis mehreren Djembes und drei Dunduns ( Basstrommeln ), sein Verbreitungsgebiet entspricht der Schraffur auf der Karte. Die Region wird von Angehörigen des Volkes der Malinké, bzw. Maninka bewohnt.
Hier findet sich eine fast unüberschaubare Anzahl von "Rhythmen", die zu den unterschiedlichsten Anlässen gespielt werden.
Ein solcher Rhythmus besteht jeweils aus den Stimmen der drei Basstrommeln ( samt deren vielfältigen Variationen ) und der Solo- und Begleit-Djembe.
Für die Dorfbewohner ist die Trommelmusik für viele Feiern einzelner Lebensabschnitte und bei gemeinschaftlichen Festen im Jahresverlauf unverzichtbar. Diese zahlreichen Anlässe zu trommeln und zu tanzen und die musikalische Vielfalt die damit verbunden ist, kommen in den Großstädten Westafrikas nicht vor. Hier wird oft das Tempo so übersteigert, dass die Feinheiten verloren gehen und man Variationen einfach weglässt. Die dörfliche Trommelmusik zeichnet sich also durch eine größere Vielfalt an Rhythmen, größere Freiräume für Variationen und eine filigranere Spielweise aus.
* mit freundlicher Genehmigung von Rainer Polak

 

 

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